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Herbst bei Shinkoko – Matcha darf Matcha bleiben

Herbst bei Shinkoko – Matcha darf Matcha bleiben

Cream Tops, süße Clouds und üppige Toppings sind gerade überall. Sie sehen wunderschön aus – aber wir haben uns bei der Entwicklung unserer neuen Herbstdrinks bewusst eine Frage gestellt: Warum trinken wir eigentlich Matcha?

Für uns ist Matcha viel mehr als die grüne Basis für einen trendigen Drink. Schon vor über 800 Jahren schrieb der Zen-Mönch Eisai im Kissa Yōjōki über Tee im Zusammenhang mit yōjō – der Pflege und Bewahrung des Lebens. Heute wissen wir aus zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen viel mehr über die besonderen Inhaltsstoffe von grünem Tee, darunter Catechine wie EGCG, L-Theanin und Koffein.

Diese Geschichte und unsere eigene Erfahrung mit Tee prägen auch die Art, wie wir neue Getränke entwickeln.

Natürlich darf Matcha Spaß machen. Er darf fruchtig, würzig, heiß, kalt und überraschend sein. Aber wir möchten aus ihm keinen Milchshake machen. Eine dicke Haube aus Obers, Zucker, Sirup oder Frischkäse kann aus einem feinen Matcha schnell ein Dessert machen – und vor allem eines verdecken: den Geschmack des Tees selbst.

Deshalb gehen wir diesen Herbst einen anderen Weg. Wir kombinieren Matcha und Hōjicha mit Zutaten, die den Tee begleiten, statt ihn zu verstecken: Yuzu und frisch geriebener Ingwer, schwarzer Sesam, Ahorn und eine Spur Meersalz, Maroni, Orange und die warmen Röstaromen von Hōjicha.

Moderne Drinks, ja. Aber der Tee bleibt im Mittelpunkt.

Oder, um es etwas augenzwinkernd zu sagen: Vor über 800 Jahren schrieb Eisai nicht darüber, wie man Tee mit einer Cream-Haube dekoriert. Er schrieb darüber, wie Tee als Heilgetränk und wie er zur Pflege des Lebens beitragen kann.

Und genau dort beginnen unsere Herbstdrinks.

Zuvor noch kurz zur Matcha Auswahl: Natürlich kannst du für alle Matcha Latte unseren Gofun verwenden und in Kürze auch unseren neuen Matcha für Latte Uzu. Aber wer es ein bisschen feiner möchte, sollte auf den smootheren Saigo, oder den ein bisschen wilderen Kaimon oder Geppaku umsteigen. Auch die Farbe wird natürlich grüner

Yuzu Ginger Matcha

Unser Shinkoko Signature Matcha für den Herbst: frisch, leicht scharf und wunderbar aromatisch und ein Boost für dein Immunsystem.

Wir haben natürlich auch mit echtem Yuzusaft experimentiert. Geschmacklich großartig – aber bei den benötigten Mengen wird der Drink leider ziemlich unbezahlbar. Zum Glück haben wir den Yuzu-Sirup von 1883 entdeckt, der Yuzu mit Zitrone kombiniert.

Beim Ingwer machen wir dagegen keine Kompromisse: frisch gerieben muss er sein. Wir verwenden dafür unsere neue japanische Ingwerreibe, die wir direkt aus Japan importieren und die ihr auch bei uns im Shop findet.

Zutaten

  • 3 g Matcha wie oben beschrieben
  • 30 ml Wasser, ca. 80 °C
  • 5 g frisch geriebener Ingwer
  • 15 ml 1883 Yuzu Sirup
  • 180 ml Haferdrink oder Vollmilch

Zubereitung

Ingwer fein reiben. Matcha separat mit dem Wasser aufschlagen. Yuzu-Sirup und Ingwer in die warme Milch geben und anschließend mit dem Matcha verbinden.

Funktioniert übrigens auch wunderbar als Iced Latte.

Unser Tipp: 5 g frischer Ingwer haben schon ordentlich Wumms. Fang ruhig mit weniger an und finde deine persönliche Lieblingsmenge.


Black Sesame Matcha Latte

Schwarzer Sesam und Matcha sind nicht nur optisch ein Traumpaar. Das nussige, intensive Aroma des gerösteten Sesams bildet einen spannenden Kontrast zum frischen Grün des Matchas.

Wir empfehlen 100 % schwarze Sesampaste und keinen Sesamsirup. In Wien bekommt ihr original japanische Sesampaste zum Beispiel bei Nippon-Ya in der Faulmanngasse.

Zutaten

  • 3 g Matcha wie oben beschrieben
  • 30 ml Wasser
  • 15 g schwarze Sesampaste
  • 15 ml Vanillesirup
  • 180 ml Milch oder Haferdrink

Zubereitung

Die Sesampaste zuerst gut durchrühren. Anschließend mit Vanillesirup und etwa 30 ml warmer Milch gründlich vermischen, bis eine gleichmäßige Emulsion entsteht.

Die restliche Milch dazugeben und den frisch aufgeschlagenen Matcha darübergeben.

Als Iced Drink sieht er besonders schön aus: unten die grau-schwarze Sesammilch, darüber das leuchtende Grün des Matchas.

Etwas frisch geriebener schwarzer Sesam obenauf sorgt für die perfekte Insta-Optik.


Maple Sea Salt Matcha Latte

Ahornsirup verbinden wir einfach mit Herbst. Und eine winzige Prise Meersalz gibt dem süßen Ahorn noch einmal einen kleinen Kick und macht den Drink überraschend erwachsen.

Zutaten

  • 3 g Matcha wie oben beschrieben
  • 30 ml Wasser, ca. 70–75 °C
  • 15 ml Ahornsirup
  • 180–200 ml Milch oder Haferdrink
  • 1 kleine Prise feines Meersalz

Zubereitung

Matcha mit dem Wasser glatt aufschlagen. Ahornsirup und wirklich nur eine kleine Prise Meersalz dazugeben und mit heißer, aufgeschäumter Milch auffüllen.

Wir verwenden am liebsten Bio-Ahornsirup Grade A. Als günstigere und für die Gastronomie sehr praktische Alternative funktioniert auch Maple Sirup von 1883.

Natürlich funktioniert auch dieser Matcha iced.


Herbst ist für uns Hōjicha-Latte-Zeit

Wenn die Tage kürzer und kühler werden, kommen die warmen, gerösteten Aromen von Hōjicha ganz groß heraus. Deshalb bekommt er bei unseren Herbstdrinks gleich mehrere Auftritte.

Chestnut Orange Hōjicha

Österreich – und ganz besonders Wien – ist Maroniland. Und Kastanie harmoniert so wunderbar mit den Röstaromen des Hōjicha, dass uns beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammenläuft.

Die Orange bringt Frische hinein und verhindert, dass der Drink zu schwer wird. Und für Erwachsene darf es statt Orangensaft auch einmal ein Schuss Grand Marnier sein.

Zutaten

  • 4 g Shinkoko Hōjicha Pulver
  • 40 ml heißes Wasser
  • 15 g Maronenpüree
  • 160–180 ml Haferdrink
  • 15 ml Vanillesirup
  • ca. 30 ml frisch gepresster Orangensaft
  • alternativ 15 ml Grand Marnier
  • fein geriebene Bio-Orangenzeste

Zubereitung

Hōjicha mit heißem Wasser glatt anrühren. Maronenpüree, Vanille und Orangensaft miteinander verrühren und mit etwas warmer Milch glattziehen. Restliche Milch aufschäumen, dazugeben und anschließend den Hōjicha eingießen.

Für die alkoholische Variante verwenden wir statt Orangensaft 15 ml Grand Marnier.

Zum Schluss frische Bio-Orangenzeste über den Milchschaum reiben. So riecht man die Orange bereits beim ersten Schluck.

Wir empfehlen pures Maronenpüree von Schenkel ohne Vanillezusatz.

Salted Caramel Hōjicha Latte

Salted Caramel passt wie die Faust aufs Auge zu Hōjicha. Karamell, Salz und die gerösteten Noten des Tees brauchen eigentlich nicht viel Erklärung.

Zutaten

  • 4 g Hōjicha Pulver
  • 40 ml heißes Wasser
  • 15 ml Karamellsirup
  • 180–200 ml Milch oder Haferdrink
  • 1 kleine Prise Meersalz

Zubereitung

Hōjicha mit heißem Wasser anrühren, Karamellsirup und eine kleine Prise Salz dazugeben und mit aufgeschäumter Milch auffüllen.

Noch einfacher geht es mit 1883 Salted Caramel Sirup – dann braucht es kein zusätzliches Salz.


Amaretto Hōjicha

Mandellikör und Hōjicha – für uns eine Mischung wie füreinander geschaffen. Die Mandelnoten und die Röstaromen des Tees ergänzen sich wunderbar.

Zutaten

  • 4 g Hōjicha Pulver
  • 40 ml heißes Wasser
  • 10 ml Amaretto-Sirup oder 15 ml Amaretto-Likör
  • 10 ml Vanillesirup
  • 180–200 ml Milch oder Haferdrink

Zubereitung

Hōjicha mit heißem Wasser anrühren. Sirup beziehungsweise Likör und Vanillesirup dazugeben und mit aufgeschäumter Milch auffüllen.

Zum Schluss mit einer kleinen Menge Hōjicha Pulver bestreuen – fertig.


Unser Klassiker: Birne Kardamom Hōjicha

Birne und Kardamom gehören für uns zusammen wie Tomate und Basilikum. Die fruchtige Süße der Birne, der Duft des Kardamoms und die Röstaromen des Hōjicha machen daraus einen unserer liebsten Herbstdrinks.

Zutaten

  • 4 g Hōjicha Pulver
  • 40 ml heißes Wasser
  • 10 ml Vanillesirup
  • 50–70 ml Birnenpüree
  • 180–200 ml Milch oder Haferdrink
  • Kardamompulver nach Geschmack

Zubereitung

Birnenpüree ins Glas geben, etwas Kardamom darüberstreuen und gut verrühren. Vanillesirup einrühren und mit aufgeschäumter Milch auffüllen.

Hōjicha mit heißem Wasser glatt anrühren und darübergeben.

Zum Abschluss noch eine kleine Prise Kardamom über den Drink streuen – allein der Duft gehört für uns schon zum Herbst.

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