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Matcha Gelee – veganes Sommerdessert mit wenig Zucker

Matcha Gelee – veganes Sommerdessert mit wenig Zucker


Matcha, Sojamilch, etwas Kokosblütenzucker und Agar-Agar – mehr braucht es für dieses leichte Sommerdessert nicht.

Gerade jetzt, wenn der Sommer langsam ausklingt und die Tage noch warm sind, passt ein gut gekühltes Dessert besonders gut. Unser Matcha Gelee ist leicht, erfrischend und angenehm zurückhaltend süß – ideal für die letzten warmen Nachmittage und Abende des Jahres.

In Japan sind Jellies und Kanten-Desserts in vielen Varianten beliebt. Es gibt sie fruchtig, mit Azuki-Bohnen oder Tee, aber auch in herzhaften Varianten – sogar mit Fischgeschmack. Typisch ist dabei oft die klare, leichte Konsistenz und eine eher zurückhaltende Süße.

Unser Matcha Gelee greift genau diese Idee auf: wenige Zutaten, eine feine Konsistenz und ein intensiver Matcha-Geschmack. Statt viel Zucker verwenden wir nur eine kleine Menge Kokosblütenzucker, der dem Gelee eine angenehm karamellige Note gibt. Das Dessert ist außerdem vegan und wird mit Agar-Agar statt Gelatine zubereitet.

Und das Beste: Das Rezept funktioniert genauso gut mit Hōjicha-Pulver statt Matcha. Dadurch bekommt das Gelee eine weichere, röstige Note mit Anklängen von Karamell und gerösteten Nüssen.

Matcha Gelee – veganes Sommerdessert mit wenig Zucker

Zutaten

  • 10 g Matcha
    alternativ: 10 g Hōjicha-Pulver

  • 350 ml ungesüßte Sojamilch

  • 40 g Kokosblütenzucker

  • 6 g Agar-Agar Pulver

  • 100 ml Wasser

Zubereitung

1. Sojamilch erwärmen
Die Sojamilch bei niedriger Hitze langsam erwärmen. Sie soll warm werden, aber nicht kochen.

2. Matcha und Kokosblütenzucker vermischen
Den Matcha mit dem Kokosblütenzucker gründlich vermischen. Durch das Vermengen mit dem Zucker lässt sich der Matcha anschließend leichter glatt rühren.

3. Matcha-Paste herstellen
Etwas von der warmen Sojamilch zur Matcha-Zucker-Mischung geben und sorgfältig verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Paste ohne Klümpchen entsteht.

4. Agar-Agar vorbereiten
100 ml Wasser zum Kochen bringen und das Agar-Agar einrühren. Gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

5. Alles miteinander vermischen
Die Matcha-Paste mit der restlichen warmen Sojamilch verrühren. Anschließend die Agar-Agar-Mischung dazugeben und alles gründlich vermengen.

6. Durch ein Sieb gießen
Die fertige Mischung durch ein feines Sieb in eine passende Form gießen. So wird das Gelee besonders fein und gleichmäßig.

7. Kalt stellen
Das Matcha Gelee im Kühlschrank vollständig fest werden lassen.

8. Stürzen und servieren
Das fertige Gelee vorsichtig auf einen Teller oder ein Tablett stürzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Unser Serviertipp

Wir servieren das Matcha Gelee mit etwas Fruchtmus und Staubzucker. Besonders gut passen leicht säuerliche Früchte, weil sie einen schönen Kontrast zum cremigen Matcha und der feinen Süße des Kokosblütenzuckers bilden.

Für die Hōjicha-Variante passen auch Birne, Pflaume oder geröstete Nüsse sehr gut.

So wird aus wenigen Zutaten ein leichtes Dessert für den ausklingenden Sommer: kühl, unkompliziert, nicht zu süß und mit viel japanischem Charakter.

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